Am vergangenen Wochenende stand Christoph Vorholzer beim Kirschblütenrennen in Wels am Start, um bei diesem Frühjahrsklassiker in die Saison zu starten. Zu fahren waren drei beinharte Runden zu insgesamt 105 km und 1300 Höhenmeter.

Fast schon traditionell beim immer sehr gut besetzten Kirschblütenrennen ist das riesige Starterfeld von über 150 Amateur- und Masterfahrern und die daraus resultierende hektische Anfangsphase. Die erste Runde war daher geprägt von hohem Tempo, Positionskämpfen und Ausreißversuchen. In der zweiten Runde am Schartner-Berg setzte sich jedoch eine 9-Köpfige Gruppe entscheidend ab. Christoph verschlief diese Tempoverschärfung etwas und fand sich anschließend im stark dezimierten Hauptfeld wieder.

Bereits in der Anfangsphase der finalen Runde bemerkte Christoph schon, dass die Beine etwas zu krampfen begannen. Dies war zwar anfänglich noch kein großes Problem, wurde dann aber am Mistelbacher-Berg zu einem, als in beiden Beinen die Krämpfe einfuhren. So verlor er an der Kuppe knapp den Anschluss. Anfängliche Bemühungen diesen wieder herzustellen fruchteten nicht und so fuhr er die letzten 15 km solo zu Ende.

Trotz der mäßigen Platzierung zeigte sich Vorholzer vom Saisonstart zufrieden: „Für den ersten Renneinsatz kann ich eigentlich zufrieden sein. Ich wusste, dass mir die schnellen Einheiten noch fehlen und ich immer ein paar harte Rennen brauche um in Schwung zu kommen. Bis auf die ungewohnten Krämpfe lief es jedoch bestens. Die Form scheint zu kommen und die Saison ist noch lang.“

 

 

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